Kein Internet

Kein Internet

Am seidenen Faden
Hängt alles was wir sind
Gesponnen und gedreht
Unzählige Male, tief vergraben
Unter unseren Füßen
Fließt das Leben
Buchstaben und Bilder
Bewegen sich mit Licht
Geschwindigkeit, unvorstellbar
Doch dann herrscht Stille
Das Leben knallt unaufhörlich
Gegen das Ende jenen Fadens
Durchtrennt, zerbrochen
Unruhe macht sich breit
Aus, an, aus, an
Nichts, hilflose Blicke
Grüne Lichter flackern
Jetzt nur noch rot
Ein letzter Griff in Richtung Hoffnung
Raus, rein, aus, an
Nichts, alles bleibt schwarz
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– Einer nervig werdenden Störung meines Providers gewidmet –

windende - Gino Dola Kein Internet
windende ~ Gino Dola
www.theartofart.de

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