Was soll das japanisch?

Was soll das japanisch?

Nun das ist eigentlich ganz einfach.
Eigentlich weil, es gar nicht so einfach ist.

Ich interessiere mich schon eine lange Zeit für Japan – alles an, um und in Japan zieht mich in seinen Bann. Die Kultur ganz gleich wie alt oder modern sie ist, ja gerade das dort alte und moderne Kultur buchstäblich Haus an Haus existiert fasziniert mich. Die Menschen die dort nach einem völlig anderen Takt leben als wir in Deutschland und das bisschen Zeit das sie haben, so anders verbringen als wir. Es wäre das größte für mich, zu erleben wie ein Tag und eine Nacht in Japan sich anfühlt, dem Land wo die neuste Technik völlig normal ist, während wir hier eben diese vorbestellen. Wie fühlt sich eine Nacht an, in einer Hauptstadt die nachts kaum dunkler ist als am Tag und ist es die beste Feier in meinem Leben, wenn ich das Kirschblütenfest miterlebe? Tage an denen Japan im Ausnahmezustand ist, täglich geltende Regeln plötzlich nicht mehr sind. Es wäre die Erfüllung meines größten Wunsches, einmal auf der bekanntesten Kreuzung zu stehen, in Massen von Menschen. Es ist mein Wunsch, nur ein einziges Mal, eine echte Teezeremonie zu erleben und durch die Halle eines Tempels zu gehen. Es ist ein so völlig anderes Land und doch liebe ich es jeden Tag mehr, obwohl ich – leider – noch nie selbst dort war.

Ich habe jede Dokumentation die ich nur finden konnte, so oft gesehen, dass ich sie nun mitsprechen kann. Jedem Blog der über Japan berichtet, lese ich von Zeit zu Zeit und die japanische Musik…

Nun neben der traditionellen japanischen Musik, haben die Klänge der in Japan heimischen Metal-Bands bis in mein Ohr gefunden.

BABYMETAL, Band Maid & Co. sind meine täglichen Musik-Begleiter.
Mittlerweile kann ich die Texte ganz gut mitsingen – auch wenn die Sprache wohl immer Fremd sein wird. Für jemanden (wie mich), der (leider) nicht aus Japan stammt, ist dies wohl die schwierigste und faszinierendste Sprache der Welt. Kaum möglich sich diese Sprache selbst beizubringen.

Aber der ständige Wunsch einmal dieses Land trotz Flugangst zu bereisen, bringt einem die Sprache automatisch näher.
Songtexte japanischer Bands werden übersetzt, Animes natürlich mit Originalton geschaut und Grundkenntnisse der Sprache aus dem Netz gezogen 🙂

So kommt es auch hin und wieder vor, dass ein japanisches Sprichwort diesen Blog ziert.

 

Naite kurasu mo issei, waratte kurasu mo issei.

Ob man es weinend oder lachend hinbringt, ein Leben bleibt ein Leben.